Geistige Weiterentwicklung durch Neurostimulation (Whispern)

 

Wie funktioniert die Neurostimualation in der Praxis?

Durch das äußere Anlegen von elektrischen Mikroströmen kann die Erregbarkeit der Nervenzellen im Gehirn entsprechend der gewünschten Vorgabe beeinflusst bzw. optimiert werden.

Neurostimulation mit dem Whisper

Hintergrund: Bei der Neurostimulation wird das Ruhepotenzial der Gehirnzellen (Neuronen) die man verändern will entweder verkleinert – die Nervenzellen reagieren dann sensibler und feuern eher eigene Impulse ab, die Reaktionsfähigkeit wird um vieles verbessert, oder das Ruhepotential wird vergrößert. Das heißt, die Gehirnzellen reagieren dann etwas träger, die Reaktionsfähigkeit wird eher unterdrückt. Dabei muss man wissen: Die Neurostimulation löst selbst also keine direkten Reize im Gehirn aus, die Stimulation sorgt aber dafür, dass ein Neuron viel schneller oder extrem langsamer auf eingehende Impulse reagiert.

 

Um die Neurostimulation durchzuführen, werden am Kopf zwei bis sechs Spezialelektroden die mit Elektroden-Gel versehen sind angebracht. Ist das Gerät aktiv, fließen sehr schwache, -normalerweise unspürbare- elektrischen Mikroströme (je nach Lage der Elektroden am Kopf) in verschiedene Bereiche des Gehirns.

In der Nähe der Elektroden die an dem roten Kabeln befestigt sind, werden die Nervenzellen in erhöhte Erregbarkeit versetzt; die Gehirnfunktionen, die in diesem Bereich ablaufen, werden vereinfacht gesagt begünstigt bzw. forciert. Im Bereich der Elektroden die an  gelbe Kabel angeschlossen sind, werden dagegen die Gehirnzellen die sich unter diesen Elektroden befinden in ihren ablaufenden Prozessen gedrosselt bzw. unterdrückt.

G.H.Eggetsberger / Vortrag

Geräteentwicklung durch das Institut Eggetsberger in Wien

Es gibt eine Vielzahl an klinischen Studien zu ähnlichen Verfahren (die tDCS*) wie der von uns eingesetzten Neurostimulation (Whisper) mit sehr guten Ergebnissen". Alle diese Geräte sind aber nur zwei Elektroden Geräte, die nicht für erweiterte Meditations-Anwendungen - wie sie von uns z.B. beim Theta-X Prozess angewendet werden- geeignet sind.

 

Im Mentaltrainingsbereich und im Meditationsbereich** ist das Institut Eggetsberger seit 1983 Pionier des modernen Biofeedback - und der Neurostimulations-Forschung. Seit dieser Zeit wendet das Forschungsteam  diese Verfahren erfolgreich im Spitzensporttraining wie auch in Mentaltrainingseminaren mit Meditation-Praxis an.
Seit der Entwicklung des Theta-X Prozesses steht die Neurostimulation nun auch einem breiteren Publikum durch die Seminare zur Verfügung.

Die Geräte kann man auch zur Verbesserung der Lernfähigkeit benützen.

Um schneller eine Sprache zu lernen, legt man die Elektroden so an, dass sie einen Kontakt knapp über dem linken Ohr haben (dort, wo sich das Wernicke-Areal (= Sprachzentrum) befindet). Diese für die Sprache wichtige Hirnregion ist wichtig für das Sprachverständnis. Auch wem es bisher schwer gefallen ist, der kann dadurch leichter eine Sprache erlernen. Wird das Wernicke-Sprachzentrum stimuliert, verbessert und beschleunigt sich das Erlernen einer Sprache um vieles. Dabei werden sehr lang anhaltende Effekte beobachtet, denn durch die Neurostimulation festigen sich jene Nervenverknüpfungen, (das sogenannte Neuronale Netzwerk) die intensiv genutzt wurden wie bei jedem normalen Lernprozess, nur noch viel stärker (das ist wissenschaftlich nachgewiesen).

 

Whisper-Anwendung im Seminar

Wichtig ist bei der Wirksamkeit der Neurostimulation, die exakte Positionierung der Elektroden. Diese entscheidet darüber ob die gewünschten Hirnareale angesteuert werden, oder nicht. Wichtig ist es vor allem, dass die Neurostimulation von einem erfahrenen Trainer angewiesen wird und man so die entsprechenden positiven Erfahrungen machen kann.