BIOFEEDBACK

Was ist Biofeedback?

Biofeedback ist eine ganz besondere Methode, mit der man Körperfunktionen messbar machen kann. Sie lernen mit dieser Methode, Ihren Körper selbst zu beeinflussen und Sie bekommen eine Feedback (= eine Rückmeldung) und das ist messbar.

Auf diese Weise lernen Sie beispielsweise, wie Sie Ihren Pulsschlag, Ihre Körpertemperatur oder Ihre Körperspannung verändern können, wann Sie es möchten.

Dadurch ist diese Methode besonders gut geeignet bei z.B.

  • Entspannungstraining
  • Konzentrationstraining
  • Migräne
  • Burn-Out
  • u.v.m.

 

FACHLICHE HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Das psychogene Hirnfeld - Messung der ultra langsamen Potentiale (ULP)

Was ist das psychogene Feld und was kann daraus abgelesen werden?

Aus der Gehirnforschung ist bekannt, dass im Gehirn messbare energetische Spannungsunterschiede auftreten, die sowohl an der Kopfoberfläche als auch mittels Gehirnsonden gemessen werden können. Zwischen Punkten mit hohem Spannungsunterschied besteht ein stärkeres elektrisches Feld als zwischen solchen mit niederen. Dieses Feld mit unterschiedlicher Ausprägung beeinflusst die lokale Gehirngewebsumgebung. Die Nervenzellen dieser Hirnregion werden in ihrem elektrischen Verhalten ganz spezifisch beeinflusst. Der Zustand des Feldes im Gehirn ist in seiner Hauptstruktur zumeist recht konstant, manchmal aber instabil und laufenden Schwankungen unterworfen. Nach intensiven Untersuchungen liegt der Schluss nahe, dass man diese Feldschwankungen, ja das Feld an sich als Indikator für alle Vorgänge im gesamten Organismus betrachten kann. Diese Vorgänge sind beispielsweise an Geschehen wie Gesundheit, Krankheit und emotionalen sowie psychischen Prozessen beteiligt. Den Gleichspannungsanteil des elektrischen Hirnfeldes innerhalb der einzelnen Hemisphären wird als psychogenes Hirnfeld bezeichnet.

Dieses pulsierende Feld unterliegt laufend leichten Schwankungen in Intensität und Form. Es beeinflusst einerseits bestimmte Schaltvorgänge im Gehirn, andererseits erregt jede Aktivität in und um die Zellen wiederum das Gehirnfeld. Je mehr Aktivität im Gewebe, umso stärker ist das Feld. Bei zuwenig Aktivität ist es in diesem Bereich schwach. Beides, das zu schwache und das zu starke Feld, kann als schlecht bewertet werden. Es hat eine bestimmte Grundform, welche die meiste Zeit des Tages (und wahrscheinlich auch in der Nacht, im Schlaf) bestehen bleibt. Schon in der frühesten Kindheit bildet sich die Neigung zu einer bestimmten Grundform im Hirnfeld heraus, in welcher der Einzelne im normalen Tagesgeschehen verbleibt.

Es gibt angeborene Aktivierungsgrößen - die Neigung zur Überaktivität oder Unteraktivität des psychogenen Hirnfeldes ist oft schon bei der Geburt vorprogrammiert. Ab dem zehnten bis zum zwölften Monat kann man bei Kindern das Hirnfeld leicht messen. Aus dieser Messung kann ein Psychodiagramm erstellt werden, aus dem sein zukünftiges Verhalten und seine Emotionen ersichtlich werden. Diese Messungen ergeben ein Bild, wie das Kind und später der Erwachsene die Welt sehen wird. Daraus abgeleitet könnte man die nötigen Erziehungsmaßnahmen setzen, Talente, Gaben und Anlagen fördern.

Der erste Schritt zu einer kybernetischen Erziehung wäre getan. Das psychogene Hirnfeld zeigt aber auch die Charaktereigenschaften einer Person in den Außenreiz-bezogenen Reaktionen. Ein stark bewegliches Feld weist auf eine emotionale, „explosive“ Person hin, die schnell reagiert. Ein starres Feld zeigt starre Eigenschaften, gedämpftes Verhalten und geringe Flexibilität. Bei den meisten Menschen wird das Feld mit zunehmendem Alter starrer. Das seltener vorkommende wechselnde Hirnfeld, das zwischen Links- und Rechtsaktivität springende Hirnfeld, weist auf hohe Flexibilität und ganzheitliches Denken hin. In solchen Fällen muss überprüft werden, welche der Hirnhälften öfter und länger dominant ist.